Landstrasse
Margareten

02. Oktober 2020

ChirurgieInformation

Start für die Tagesklinik Chirurgie

Im Franziskus Spital Margareten werden ab sofort viele chirurgische Eingriffe mehr tagesklinisch durchgeführt. Im Trend liegen die gesteigerte Nachfrage und der wachsende Versorgungsbedarf bei gleichbleibender medizinischer Qualität. Nicht zuletzt wegen Corona wollen unsere Patientinnen und Patienten so kurz wie möglich im Spital sein. Vor allem bei minimal- invasiven Verfahren sprechen Vorteile wie eine schnellere Rehabilitation und Rückkehr in den Alltag, geringere postoperative Schmerzen und weniger Wundinfektionen für einen tagesklinischen Aufenthalt. Die Patientin oder der Patient werden am Morgen auf der Tagesklinik Chirurgie aufgenommen und gehen nach der Operation noch am selben Tag nach Hause. Voraussetzungen dafür sind ein guter Allgemeinzustand, eine Begleitung und die Gewährleistung der weiteren häuslichen Betreuung für die nächsten 24 Stunden.

In der Tagesklinik Chirurgie werden derzeit 25 chirurgische Eingriffe wie Leisten-, Nabel- und kleine Narbenbruchoperationen, Lymphknotenentnahmen, proktologische Eingriffe, Venen-Operationen sowie Operationen an der Hand durchgeführt.

„Aufgrund der hohen Qualitätsstandards bei Medizin und Pflege geht der Trend immer mehr zu tageschirurgischen Eingriffen in vielen Fachbereichen. Ob stationärer oder tagesklinischer Aufenthalt – unsere Patienten können sich darauf verlassen, dass sie kompetent und in herzlicher, familiärer Atmosphäre unseres Spitals versorgt werden“, erklärt Primarius Doz. Dr. Herwig Pokorny, Vorstand der Chirurgie und Leiter des Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie im Franziskus Spital Margareten. Das Zentrum für Hernien ist das erste in Wien, das die internationale Zertifizierung erlangt hat.

Da Menschen und ihre Erkrankungen sehr individuell sind, entscheiden die Patientin oder der Patient und Ärzteteam bei einem persönlichen Gespräch gemeinsam, ob ein tagesklinischer Eingriff in Frage kommt.


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