Schlaflabor

Franziskus Spital Margareten

Nikolsdorfergasse 32, 1050 Wien

Information und Auskunft

+43 1 546 05-1050

Margareten

Schlaflabor

Schlaf ist die Erholung der Seele – ein guter Tag fängt mit einer guten Nacht an!

Schlaflabor Zimmeransicht

Team

Foto von OA Dr. Rainer Popovic

OA Dr. Rainer Popovic

Facharzt für Innere Medizin und Lungenheilkunde
Leiter Schlaflabor

+43 (0)1 546 05 - 1240

Foto von OÄ Dr. Irmgard Herkner

OÄ Dr. Irmgard Herkner

Fachärztin für Pulmologie

+43 (0)1 54605 - 0

Foto von OÄ Dr. Elfriede Katz-Papatheophilou

OÄ Dr. Elfriede Katz-Papatheophilou

Fachärztin für Pulmologie

+43 (0)1 54605 - 0

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OÄ Dr. Eleonora Brandl

Fachärztin für Pulmologie

+43 (0)1 54605 - 0

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Anna Fleischhans

Biomedizinische Analytikerin

+43 (0)1 54605 - 1240

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Nathalie Hunger

Biomedizinische Analytikerin

+43 (0)1 54605 - 1240

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Florian Lepuschitz

Biomedizinischer Analytiker

+43 (0)1 54605 - 1240

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Barbara Hubmer

Biomedizinische Analytikerin

+43 (0)1 54605 - 1240

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Bibiana Radakovits

Biomedizinische Analytikerin

+43 (0)1 54605 - 1240

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Julius Glocknitzer

Biomedizinischer Analytiker

+43 (0)1 54605 - 1240

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Nicole Fischl

Biomedizinische Analytikerin

+43 (0)1 54605 - 1240

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Elis Godaj

Biomedizinische Analytikerin

+43 (0)1 54605 - 1240

Übersicht

Unser Schlaflabor

Das Schlaflabor an der Abteilung für Innere Medizin am Franziskus Spital wurde im Juni 2004 mit drei Polysomnographie-Überwachungseinheiten (Schlafplätzen, PSG) im ehem. Hartmannspital gegründet. Um dem steigenden  Bedarf gerecht zu werden, erfolgte im Sommer 2018 der Ausbau auf 6 Schlafplätze.

Unser medizinischer Schwerpunkt liegt in der Diagnose und Therapie der Schlaf assoziierten Atmungsstörungen.
Dazu zählen unter anderem die Schlafapnoe, das OHS (Atemprobleme bei massivem Übergewicht), aber auch Erkrankungen der Lunge wie COPD oder der Atemmechanik (Deformationen der Wirbelsäule), die sich im Schlaf deutlich verschlechtern können und zu einer gestörten Sauerstoffaufnahme führen.

Die Obstruktive Schlafapnoe (OSA)

Diese Erkrankung steht zahlenmäßig im Vordergrund. Das Zusammentreffen von Schnarchen (mit beobachteten Atempausen), nicht erholsamer Schlaf, der in extreme Tagesmüdigkeit mit unwillkürlicher Einschlafneigung (Sekundenschlaf) mündet, Übergewichtigkeit und Bluthochdruck lassen bereits an das Vorliegen einer OSA denken.

Bei Verdacht auf OSA werden die Patienten von ihrem Arzt zum Schlaflabor zugewiesen, wobei eine davor durchzuführende Abklärung mittels einer ambulanten Voruntersuchung (Ambulante Polygraphie) erforderlich ist. Dabei werden den Patientinnen und Patienten von ihrem Arzt kleine Überwachungsgeräte mit nach Hause gegeben, die über Nacht verschiedene Signale von Herz und Atmung aufzeichnen, um dann ausgewertet zu werden.

Kennzeichen der Obstruktiven Schlafapnoe sind zahlreiche Atemstillstände oder Abflachungen der Atmung (oft mehrere Hundert Male), die dann zu Sauerstoffmangel und Verlust des gesunden Schlafes führen. Dadurch wiederum kommt es zu einer Häufung von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall etc.

Bei der zentralen Schlafapnoe kommt es ebenfalls zu kompletten Atempausen, die aber dadurch entstehen, dass durch komplizierte Rückkopplungsvorgänge der Befehl zum Atmen vom Gehirn kurz ausbleibt. Diese Form sieht man häufig bei verminderter Herzleistung.

Medizinische Leistungen

Was passiert im Schlaflabor

Die Polysomnographie (PSG) ist eine Schlafuntersuchung, bei der

mit unterschiedlichen Sensoren (Elektroden, ähnlich wie beim EKG) überwacht und analysiert werden.

Die Nacht im Schlaflabor

Die polysomnographische Überwachung erfordert angenehme Umgebungsbedingungen in einem Einzelzimmer. Wir unterscheiden Diagnose- von Therapienächten bzw. Kontrollnächten jeweils über eine einzige Nacht, wobei die Patientinnen und Patienten üblicherweise am Abend um ca. 19.00 Uhr erscheinen, und am Morgen ab 06.00 Uhr wieder das Haus verlassen können. Die Besprechungen finden dann kurze Zeit später nach Auswertung der aufgezeichneten nächtlichen Signale statt.

Therapieoptionen bei obstruktiver Schlafapnoe

Bei der Befundbesprechung wird das Ergebnis der Auswertung erklärt und mit der Patientin oder dem Patienten mögliche Therapieoptionen besprochen.

Änderung des Lebensstils

Häufig führen Maßnahmen wie eine Gewichtsreduktion, Vermeidung der Rückenlage oder Beachtung von schlafhygienischen Empfehlungen zu einer Besserung der Symptome.

Beatmungsmaske (CPAP)

Die sicherste und verlässlichste Therapie ist die nichtinvasive apparative Atemunterstützung mit einer Beatmungsmaske. Damit kann die Offenhaltung der oberen Atemwege sichergestellt werden.

Operation im Rachenbereich

Fallweise führen auch kleine Eingriffe im Rachenbereich zu einem guten Ergebnis und einer Besserung.

Zuweisung an das Schlaflabor

Bei Verdacht auf eine nächtliche Atemstörung, sollte zunächst eine Begutachtung durch einen niedergelassenen Lungenfacharzt und/oder durch einen Facharzt für HNO erfolgen. Eine richtungsweisende Voruntersuchung ist wichtig, um einen Bedarf für die Überweisung an das Schlaflabor im Franziskus Spital Margareten festzustellen.

Anmeldung

Zuweisungen zum Schlaflabor nach ambulanter Voruntersuchung durch den niedergelassenen Facharzt.

Die Anmeldung übernimmt Ihr betreuender Arzt.

Per Fax unter: 01/54 605 - 1241

Per Telefon unter: 01/54 605 - 1240

Bitte beachten Sie, dass Sie für eine Vorstellung im Schlaflabor immer einen telefonisch vereinbarten Termin benötigen!