Unser Leben bietet zahlreiche Herausforderungen. Betrachten und behandeln wir dabei heute nur den Körper alleine, dann übersehen wir wesentliche Dimensionen unseres Mensch-Seins.

Team
Dr. Lisa Emmett, MSc
Leiterin Klinische Psychologie und Psychotherapie
Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin
Übersicht
Im Franziskus Spital arbeitet ein Team aus Klinischen Psycholog*innen sowie Psychotherapeut*innen, welches auf die Behandlung der psychischen Herausforderungen unserer Patient*innen fokussiert ist.
Die Klinische Psychologie, als Teildisziplin der Psychologie, befasst sich mit psychischen Erkrankungen aber auch mit somatischen (körperlichen) Erkrankungen, bei denen psychische Aspekte eine Rolle spielen. Darüber hinaus betreuen Klinische Psychologen Menschen in oder nach psychischen Extremsituationen, in akuten Belastungssituationen und psychischen Krisen.
Der Erhaltung und Förderung der Gesundheit messen wir einen ebenso hohen Stellenwert bei, wie dem Begleiten in schwierigen Lebenssituationen. Selbst dort, wo wir körperliche Gesundheit nicht unmittelbar erwirken können, lässt sich dennoch ein erhebliches Maß an Lebensqualität verbessern.
Unser therapeutisches Angebot richtet sich an alle Patient*innen unseres Spitals sowie ihre Angehörigen. Darüber hinaus unterstützen wir in interdisziplinärer Zusammenarbeit die einzelnen Abteilungen bei der umfassenden Betreuung der Patient*innen.
Was Sie bei uns erwartet
In einem Erstgespräch besprechen wir mit Ihnen Ihre aktuelle Lebenssituation, die individuellen Belastungsfaktoren und psychische Beeinträchtigungen. Zur genauen Diagnostik kann auch eine klinische-psychologische Diagnostik oder eine neuropsychologische Testung zum Einsatz kommen. Die therapeutische Intervention, die danach stattfindet, richtet sich nach den gemeinsam gefundenen Zielen.
Mit welchen Anliegen Menschen beispielsweise zu uns kommen:
- in akuter Belastungssituation nach Diagnosestellung oder Todesfällen
- zur Krankheitsbewältigung oder Unterstützung in Lebenskrisen
- bei (körperlichen) Reaktionen auf familiäre und berufliche Belastungen
- bei ängstlicher und depressiver Stimmungslage
- bei der psychischen Bewältigung von chronischen Schmerzen
- Abhängigkeitserkrankungen (z.B. Alkohol, Tabak, Essen)
- Stressmanagement
- Anspannung vor Operationen oder Untersuchungen
- Burnout
- bei Reaktionen auf traumatische Ereignisse
- bei Demenz oder Belastungen durch onkologische Erkrankungen
- Tabuthemen wie Stuhl- oder Harninkontinenz
- Begleitung in der letzten Lebensphase u.v.m.